Mittwoch, 15. März 2006
Pressemitteilung: Initiativen beschließen gemeinsames Vorgehen im Friedrichshain

Rechtsextremismus in Berlin-Friedrichshain:
Gemeinsames Vorgehen gegen Rechte & ihre Gewalt


Zu den Aktivitäten von Rechtsextremisten in Berlin-Friedrichhain erklären die Initiative für hedonistische Stadtentwicklung & kosmopolitische Kompetenz, das Bündnis gegen Rechtsextremismus in Friedrichshain, die Antifa Friedrichshain, Kritik & Praxis Berlin und ReachOut Berlin heute gemeinsam:

Die Zahl der gewalttätigen Angriffe und verbalen Attacken hat sich in Berlin im Vergleich zu 2004 fast verdoppelt. In Friedrichshain wurden mit 25 Fällen im Jahr 2005 mit Abstand die meisten Angriffe dokumentiert. In diesem Jahr wurden schon acht Angriffe registriert, wobei die Dunkelziffer wohl höher liegt, da die Polizei faschistische Angriffe meistens als "Gewalt zwischen Jugendlichen" deklariert. Die oftmals organisierten Angriffe richten sich vorwiegend gegen MigrantInnen, junge AntifaschistInnen, alternativ aussehende Jugendliche und Homosexuelle.

Gegen diese Entwicklung ist ein gemeinsames Vorgehen verschiedenster Gruppen und Initiativen nötig. Obwohl die Ansätze unserer Arbeit verschieden sind, sind wir entschlossen gemeinsam gegen rechtsextreme Gewalttäter und ihre stillen Sympathisanten vorzugehen.

Die oben genannten Gruppen und Initiativen rufen dazu auf, sich an den Demonstrationen am kommenden Wochenende zu beteiligen und auch beim Aufbau weiterer antifaschistischer Strukturen zu helfen.

Demonstrationen:
Freitag, 17. März, 19 Uhr, Boxhagener Platz "Enough is enough"
Veranstalter: Antifabündnis (Infos: http://www.kp-berlin.de)

Samstag, 18. März, 15 Uhr, Boxhagener Platz "Kein Kiez für Nazis!"
Veranstalter: Initiative für hedonistische Stadtentwicklung & kosmopolitische Kompetenz (Infos: http://friedrichshain.blogger.de )

Last update: 2009.03.15, 19:37

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