Dienstag, 23. Mai 2006
Demo gegen Nazis in Lichtenberg
Aus aktuellen Anlass, wie dem Übergriff auf einen türkisch-stämmigen Linkspartei-Abgeordneten, gibt es wieder einmal eine Demo in die rechte Wohlfühlzone Weitlingkiez.
Wie die Leute dort drauf sind, zeigt eindrucksvoll ein Video des RBB.

Demo: Freitag, 26. Mai, 18 Uhr, S-Bahnhof Lichtenberg.
Infos zur Demo bei antifa.de

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Mittwoch, 26. April 2006
Jetzt gehts weiter: Euro Mayday
Wer bei Mayday an das hier denkt, hat falsch gedacht.

Am 1. Mai gibt es in Berlin zum ersten Mal eine Mayday-Parade. Letztes Jahr haben 200.000 Leute in 19 Städten in ganz Europa auf Mayday-Paraden getanzt und ihre Meinung gesagt.

Teile der Hedonistischen Stadtentwicklung machen auf dem Berliner Mayday mit und bringen am 1. Mai satte drei Wagen "Für soziale Rechte weltweit!" ins Rollen.

Soziale Rechte, das bedeutet zum Beispiel: Kein Geld für die Uni zu zahlen, gerecht beim Praktikum entlohnt zu werden oder den öffentlichen Park so nutzen zu können, wie du Lust darauf hast.

Das sind nur ein paar Beispiele. Letztlich fordern die Demos, dass möglichst viele Menschen ein schönes selbstbestimmtes Leben führen können. Mehr Infos zum Euro Mayday, Sozialen Rechten und Präkarisierung gibts auf der internationalen Website euromayday.org.

Mayday-Parade: 1. Mai um 16 Uhr - Spreewaldplatz / Görlitzer Bhf. Die Demo zieht dann nach und durch Neukölln.

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Donnerstag, 23. März 2006
Danke und bis dann und wann
Es war wirklich beeindruckend, was das "Vereinigte Nachtleben" auf wunderbar verpeilt-chaotische Weise auf die Beine stellen kann.

Deshalb:
Danke an alle, die für umsonst aufgelegt haben, die schwitzend Wagen gebaut, geschraubt und dekoriert haben, danke an die Leute, die Montag morgens (!) mit der Polizei die Demo verhandelt haben, danke an die mutigen Nackedeis, die eine Nazikneipe gestürmt haben, danke an die ganzen verkleideten Leute im Tütü-PinkSilver- Hedonisten-Block, danke an die Leute, die alles auf Fotos und Videos gebannt haben, danke an die Pressearbeit, danke für diesen ganzen wunderbaren Enthusiasmus, danke an die Leute, die bei der Soli-Party den Kassenstress hatten.

Danke an die Menschen, die in Copyhops stundenlang Flyer geschnitten haben, danke an alle, die Plakate geklebt haben, danke, dass ihr eure Mailinglisten zur Verfügung gestellt habt, danke für das super Networking frei von kommerziellen Interessen, danke für wohlwollende Unterstützung, danke dem netten Kiosk fürs Plakate hinterlegen, danke für Konfettispenden, danke an alle, die Räume zur Verfügung stellten, danke für unkomplizierte Plenen und Besprechungen, danke, dass ihr da wart, danke für den vielen Sekt, den wir immer trinken mussten, danke für Flashcards, die einfach so auftauchten, danke für euer Flyer-Design, danke an die Visuals-Leute, die den Abend bunter gemacht haben, danke für Lob und Tadel.

Danke liebe Bastelgruppe für Kostüme, Deko & Transparente, danke BürgerInneninitiative & Reach-Out für die Zusammenarbeit, danke für das kostenlose Ausleihen von Musik-Anlagen, danke für den großartigen Demo-Wagen, danke an die 3000, die gekommen sind, danke für verrauchte Redenschreiberei, danke Antifa, danke Blogs, die ihr Werbung für die Demo gemacht habt, danke für bunte, laute Aufmüpfigkeit, danke liebe Kinder, die ihr im Lautsprecherwagen so süss gefragt habt, was eigentlich Nazis sind.

Danke für die wütenden Redebeiträge, danke liebe 12-jährige Kids, die ihr zum ersten Mal ein Transparent getragen habt, danke Polizistin für das Zuknöpfen der Punker-Jacke, danke Friedrichshain und danke ihr anderen Bezirke, danke ihr Labels, danke Kritik&Praxis für das geflügelte Wort von der „Hedonistischen Antifa“, danke an alle, die ihre Autos geliehen haben, danke, dass alles so gut lief, danke für die schöne Musik, danke fürs wilde Tanzen, danke, dass Politik auch Spaß machen kann und vor allem danke an alle, die wir jetzt vergessen haben. Danke, denn viel besser hätte es nicht laufen können. Danke, dass wir alle zusammen den Nazis auf unsere Weise den Stinkefinger gezeigt haben. Danke.

Die Initiative für hedonistische Stadtentwicklung & kosmopolitische Kompetenz legt sich nun zur Ruhe. Wir schlafen nicht zu fest. Wenn´s nötig wird, sind wir wieder da. Fett, laut, bunt für Freiräume, Spaß, subversive Freizeitgestaltung – und gegen Nazis!

Bis dahin: engagiert euch, bildet bunte Banden, bleibt kreativ & zeigt den Nazis auch abseits der Demo ihre Grenzen.

Our city, our rules!

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Samstag, 18. März 2006
3000 gegen Nazis auf der Straße
Das hat ja echt alle Erwartungen übertroffen. Die Polizei rechnete mit 500 Teilnehmern und das sechsfache war da. Das war ein sehr eindeutiges Signal in Richtung Nazis. Danke an alle, die da waren, mitgewirkt haben oder irgendwie dazu beigetragen haben, dass heute die größte antifaschistische Demonstration im Friedrichshain seit langem stattgefunden hat. Oder um einen Redner auf der Demo zu zitieren: "Die hedonistische Antifa hat gerade erst begonnen!"

Bilder:
flickr: shizow
flickr: piquadrat
flickr: jackhart
flickr: dpms
flickr: exilkreuzberger
matthiaskandel.de
leonyl.de

Videos:
Unter der Brücke
Micadays Videobericht

Audio-Bericht:
Bordbuch-Podcast

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+++ Breaking News +++
+++ Antifa-Demo doppelt so groß wie von Polizei erwartet.
+++ Video des "Aktionskomitees nudistische Offensive" aufgetaucht
+++ es geht weiter: 15 Uhr, Boxhagener Platz.

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Last update: 2009.03.15, 19:37

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